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Intel Core i7 8700K – Benchmarks aufgetaucht

Intel Core i7 8700K – Benchmarks aufgetaucht

Der Core i7 8700K von Intel wird die neue Flaggschiff-CPU für standardmäßige Desktop-PCs, offiziell allerdings erst ab 05. Oktober. Trotzdem sind schon ein erste Tests des Prozessors im Internet zu finden. Diese Benchmarks wollen wir euch nicht vorenthalten.


Die Frage die sich bei der 8. Generation der Intel Prozessoren stellt, ist natürlich ob sich ein Upgrade auf diese Generation lohnt, oder ob die 7. Generation vielleicht gar nicht so viel schlechter, dafür aber günstiger ist?

Die achte Generation Intel Prozessoren heißt Coffee Lake und reicht von i3 8300 bis i7 8700K
Coffee Lake, die 8. Generation der Intel Prozessoren

Zum Start der achten Generation gibt es nur wenige Coffee-Lake-Modelle – exakt sechs Chips, jeweils zwei i3-, i5- und i7-Varianten. Top-Modell der Coffee-Lake-Familie wird der neue Core i7-8700K sein. Dieser ist genauso wie die non-K Variante i7 8700, ein nativer Sechskerner und beinhaltet durch die Hyperthreading-Funktio sechs weitere virtuelle Kerne. Das K-Modell taktet bei einer maximalen Verlustleistung von 95 Watt (TDP, Thermal Design Power) mit 3,7 Gigahertz (GHz). Die Version ohne K im Namen hingegen bezieht sich nur bis zu 65 Watt und taktet etwas geringer (3,2 GHz). Beide bieten einen 12 Megabyte großen Cache und flitzen im Turbo-Mode temporär mit 4,6 respektive 4,7 GHz (K-Modell).

Da nun Benchmarks aufgetaucht sind, sind hier die Ergebnisse. Das Ganze wurde differenziert in zwei verschiedenen Kategorien beleuchtet. Zum Einen gab es Benchmarks in synthetischen 3DMark-Tests, in denen logischerweise der 8700K durch die zwei zusätzlichen Kerne stark profitiert, und zum Anderen in den reinen Spiele-Benchmarks wo der 8700K nicht mehr so stark von seinen zwei Zusatzkernen profitiert. In den 3D-Mark-Tests kommt der i7 8700K bei den Einzelwerten auf einen Vorsprung von ca 9,5% gegenüber dem i7 7700K.

In den Spiele-Benchmarks ist das Ergebnis schon nicht mehr so klar. Der i7 8700K hat nur noch einen Vorsprung von ca. 3,3% statt den von Expreview ermittelten 1,4%. Was dabei jedoch nicht zu vernachlässigen ist, ist die Tatsache dass alle Spiele Benchmarks auf hohen bis maximalen Detailstufen durchgeführt wurden. Eventuell kann dort die Grafikkarte zum Flaschenhals geworden sein.

Die Ergebnisse des Expreview-Tests sind mit Vorsicht zu genießen, da die Werte nicht zusammenpassen.

Auf der Seite von Videocardz sind jedoch vertrauenswürdigere Ergebnisse zu finden. Dort sind in Anwendungen kaum Überraschungen aufgetaucht. Der i7 8700K ist im Cinebench R15 die schnellste Intel-CPU, muss sich aber logischerweise der zwei zusätzlichen Kernen des Ryzen 7 1800X beugen. In syntethischen Tests wie 3DMark Fire Strike Extreme sowie Fritz Chess punktet der i7 8700K wieder auf der Pole-Position.

Ob nun der i7 7700K ausreicht oder doch lieber zum i7 8700K bei einem Upgrade des PCs gegriffen wird, bleibt wohl abzuwarten bis die ersten offziellen Tests am 5. Oktober, zum Fall der NDA, auftauchen.

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